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Gipskartonplatten sind die Grundlage moderner Trockenbaukonstruktionen. Unter diesem Begriff versteht man Platten, die aus einem Gipskern bestehen und beidseitig mit Karton ummantelt sind. Diese Bauweise macht sie stabil, leicht und gleichzeitig vielseitig einsetzbar. Auch Spezialisten für Trockenbau schätzen diese Eigenschaften, da sie eine präzise und effiziente Verarbeitung ermöglichen. Neben der klassischen Bezeichnung Gipskartonplatte findet man im Handel auch die einfachere Form Gipsplatte, wobei damit in der Regel dasselbe Produkt gemeint ist. Als universeller Baustoff gehören Gipsplatten zu den am häufigsten verwendeten Materialien im Innenausbau.
Im Trockenbau kommen Gipskartonplatten, wie z. B. Rigips, vor allem für nichttragende Innenwände, Trennwände oder abgehängte Decken zum Einsatz. Durch ihre glatte Oberfläche bieten sie eine hervorragende Basis für weitere Bearbeitungsschritte – sei es Tapezieren, Streichen oder das Verlegen von Fliesen. Ein weiterer Vorteil: Da kein nasser Putz aufgetragen werden muss, entfallen lange Trocknungszeiten, und die Arbeiten können deutlich schneller abgeschlossen werden. Damit eignen sich Gipsplatten sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung von Bestandsgebäuden.
Auf dem Markt gibt es viele Arten von Gipskartonplatten für den Trockenbau. Jeder Plattentyp hat seine eigene Kennzeichnung: A, H2, F, FH2 – zusätzlich unterscheidet die europäische Norm DIN EN 520 sowie die deutsche Norm DIN 18180 weitere Typen (D, I, R, P).
Neben den klassischen Gipsplatten gibt es auch Gipsfaserplatten. Sie bestehen aus einem Gemisch aus Gips und Zellulosefasern und benötigen keine Kartonummantelung. Eine wichtige Eigenschaft dieser Bauweise ist ihre besondere Stabilität: Gipsfaserplatten sind stoßfest, bieten eine sehr gute Schalldämmung und einen erhöhten Brandschutz.
Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich Gipsfaserplatten vor allem für Bereiche, in denen die Wände einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt sind – etwa in Schulen, Kindergärten oder öffentlichen Gebäuden. Aufgrund ihres höheren Gewichts und Preises werden sie im privaten Innenausbau jedoch etwas seltener eingesetzt als klassische Gipskartonplatten.
Der Trockenbau bietet zahlreiche Vorteile für den Innenausbau, sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen. Dank der vielseitigen Eigenschaften von Gipsplatten lassen sich Räume flexibel gestalten, schnell umbauen und an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Vorteile, die den Einsatz von Gipsplatten im Trockenbau besonders attraktiv machen:
Führende Hersteller wie Knauf bieten eine breite Auswahl an Gipskartonplatten, sodass sich für nahezu jedes Bauprojekt passende Lösungen finden – vom Standardausbau bis hin zu speziellen Anforderungen an Feuchtigkeitsschutz, Schallschutz oder Brandschutz.
Bei der Beschreibung der Vorteile von Trockenbau ist zu beachten, dass er sehr vielseitig einsetzbar ist. Es gibt verschiedene Arten von Gipsplatten (auch Gipskarton genannt), die beispielsweise in Badezimmern mit hoher Luftfeuchtigkeit oder in feuerfesten Gebäuden verwendet werden können. Sie eignen sich auch zur Herstellung von abgehängten Decken. Für die Herstellung von Trockenbauwänden benötigen Sie neben den Platten und Metallprofilen nur einfache Werkzeuge wie einen Schraubendreher und einige Schrauben. Hochwertige Trockenplatten sind in jedem Baumarkt erhältlich.
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